Kompass

Erschienen am 19. April 2020 in Truppstunde

Sven Mühlen

Sven Mühlen

 

Der Kompass ist ein Gerät zur Bestimmung der Himmelsrichtung. Bei unwegsamen und unbekannten Gelände, sowie bei schlechten Sichtverhältnissen wie bei Nebel, in der Nacht oder bei Hindernissen ist es ein sehr nützliches und wichtiges Orientierungsmitteln. Die Magnetnadel, die sich auf einer Achse dreht, ist der Hauptbestandteil. Sie ist magnetisch Nadelspitze, meist farbig markiert, richtet sich immer nach Norden aus. Die anderen Himmelsrichtungen sind, wenn man Norden bestimmt hat, im Uhrzeigersinn abzulesen, welche jeweils im rechten Winkel (90 Grad) zueinander stehen.

Die Bestandteile eines Kompass:

1. Korn 2. Spiegel 3. Anlegekante 4. Visierstrich 5. Spiegeldurchbruch
6. Ablesemarke 7. Teilscheibe 8. Magnetnadel 9. Richtungspfeil 10. Kimme

Mit dem Kompass bestimmt man nicht nur die Himmelsrichtung, sonder auch eine beliebige Marsch- oder Blickrichtung. Dazu misst man den Winkel zwischen dem geographischen Norden und einem beliebigen Ziel, im Uhrzeigersinn. Diesen Richtungswinkel nennt man auch Azimut.

Leider kommt es dabei zu Ungenauigkeiten, da man den magnetischen Nordpol und nicht den geographischen Nordpol misst, der um ein paar Grad je nach Aufenthaltsort, westlicher liegt. Dies nennt man auch Deklination, welche bei einigen Kompassen bereits berücksichtigt wird. Daher kann beim Messen des Azimuts direkt der richtige Winkelwert abgelesen werden.

Die Verschiedenen Kompassmodelle zeichnen sich vorwiegend durch unterschiedliche Kreiseinteilungen aus:
360 Grad: Altgrad, bekannte Kreiseinteilung
400 Grad: Neugrad, rechter Winkel = 100 Grad
6400 A-Promille: Artilleriepromille, militärische Einteilung

Die meisten Kompasse sind in 360 Grad eingeteilt.

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