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Überraschungslager / Versprechenslager 1995


Am Freitag den 17.02.1995 sagten unsere Leiter zu uns, dass wir am kommenden Samstag um 10 Uhr für Renovierungen ins Pfadfinderheim kommen sollten.
Als am Samstag (18.02.95) alle anwesend waren, hieß es wir sollen ein Lager aufräumen. Dort fanden wir verblüfft unsere Rucksäcke komplett bis auf ein paar Kleinigkeiten von unseren Eltern gepackt. Daniel Neumann konnte leider nicht mitfahren da er Babysitten musste. Wir fuhren mit drei Autos Richtung Düren und Langerwehe Talsperre nach Schlicht. Um 12 Uhr hielten wir auf eine Waldparkplatz an. Von dort aus ging es dann zu Fuß weiter nach Schlicht. Für das Tragen der Jurte haben wir uns verschiedene Techniken ausgedacht. Drei Stunden später gelangten wir zu einer Unterstellhütte an einem Sportplatz in Schlicht. Während Juppi, Dirk und Mikro sich mit den Einheimischen unterhielten, holten ein paar andere Wasser. Danach machten wir uns Gedanken darüber, wie unser Versprechen aussehen könnte, das wir am Abend ablegen sollten. In der Zeit, wo wir über die Versprechen diskutierten, liefen Juppi und Dirk innerhalb einer ¾ Stunde die Strecke zu den Autos zurück und holten diese. Um 17 Uhr wurden wir losgeschickt um die Orte Schlicht und Merode zu erkunden. Steffen und Patrick nahem sich Schlicht vor, während Jens, Markus und Sven sich in Merode umschauten. In der Zwischenzeit begannen Wolfgang und Daniel M. die Jurte auf einer matschigen Wiese aufzubauen. Da es mittlerweile dunkel wurde, stand das Zelt nicht ganz optimal. Trotzdem hielt dies uns nicht ab darin ein Feuer anzumachen, dessen Rauch nicht immer richtig abziehen wollte und wir somit in einer Räucherkammer saßen. Später kamen noch die beiden Steffis und Rosi. Nach einpaar Liedern legten wir unser Versprechen ab. Zu essen gab es an dem Abend noch Bohnen. Die Nacht verbrachten Juppi, Dirk und Mikro in ihren Autos, weil das Zelt nur zu 2/3 mit zwei Bodenplanen ausgelegt war und Daniel M. die dritte in seinem Rucksack hatte. Das Zelt stand sehr wackelig daher haben stimmten wir ab, ob das Feuer anbleiben oder ausgemacht werden sollte. Wir entschieden uns für das Feuer und teilten eine Feuerwache ein. Zwischen 2-3 Uhr sind Jens, Wolfgang und Daniel durch die Nachbarschaft gestreift und brachten von ihrem Beutezug ein paar Bild am Sonntag mit. Um halb sechs meinte Jens er müsse jetzt unbedingt anfangen Holz zu hacken und später auch noch anfangen zu singen. Um halb acht standen wir dann „gut erholt“ auf und wuschen uns. Nach dem Frühstück gegen 9 Uhr brachten Juppi und Mikro, Sven zu dem Parkplatz an dem wir am vorherigen Mittag los gingen, da er dort von seinem Vater abgeholt wurde. Juppi und Mirko holten darauf hin noch einen Blumenstrauß und eine Flasche Sekt für den Bauern. Nach dem Aufräumen ging es zurück nach Wegberg, wo noch zu Mittag gegessen wurde sowie die übriggebliebenen Lebensmittel versteigert wurden.
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